Friedrich Schiller Briefe über die ästhetische Erziehung des Menschen

Der Mensch, so Schiller, „spielt nur, wo er in voller Bedeutung des Worts Mensch ist, und er ist nur da ganz Mensch, wo er spielt. Dieser Satz, der in diesem Augenblicke vielleicht paradox erscheint, wird eine große und tiefe Bedeutung erhalten, wenn wir erst dahin gekommen sein werden, ihn auf den doppelten Ernst der Pflicht und des Schicksals anzuwenden; er wird, ich verspreche es Ihnen, das ganze Gebäude der ästhetischen Kunst und der noch schwierigeren Lebenskunst tragen.“ (15. Brief) Im Konzept der ästhetischen Erziehung sieht Schiller eine Lösung für das schwierigste Kunstwerk, das politische des guten Staatswesens. „Ich hoffe, Sie zu überzeugen, dass … man, um jenes politische Problem ... zu lösen, durch das ästhetische den Weg nehmen muss, weil es die Schönheit ist, durch welche man zu der Freiheit wandert.“ (2. Brief)

Status: Anmeldung möglich

Kursnr.: 22-1-03Z04

Wann: Di. 21.6.2022, 18:00 - 19:30 Uhr

Wo: Online

Beitrag: 12,00 €

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