Traumasensibler Umgang mit Geflüchteten Workshop für Engagierte in der Arbeit mit Geflüchteten

Bis Geflüchtete mit Ihnen als Ehrenamtliche zusammentreffen, haben sie viele Formen von Traumatisierungen erlebt: Die Erfahrung von körperlicher und psychischer Bedrohung, Gewalt, Krieg und auch Menschenhandel. Für Sie als Ehrenamtliche ist die allererste Aufgabe, bei sich selber sogenannten Sekundär-Traumatisierungen vorzubeugen. Nur so können Sie eine Hilfe für andere sein.
Die Veranstaltung informiert über die Hintergründe von Traumatisierung und Trauma-sensitivem Arbeiten und lädt Sie ein, auf Ihre persönliche Motivation zur Arbeit mit Geflüchteten und auf die Ressourcen und Stärken zu reflektieren, die Sie im Laufe Ihres Lebens im Umgang mit anderen gewonnen haben. Sie lernen Strategien der Selbstfürsorge kennen und üben Distanz zur eigenen Betroffenheit einzunehmen. Achtsamkeitsbasierte Methoden mit auch ausdrucksbildnerischen Übungen zur Präsenz von Körper und Geist (KFT-Methodik) kommen zum Einsatz.
Referentin arbeitet seit mehr als dreissig Jahren als Psychologin und als Focusing Therapeutin, Trainerin und Ausbilderin mit Schwerpunkt Ausdrucksgestaltung/Kunsttherapie. Sie ist Leiterin des Tübinger Focusing Zentrums und führt seit Jahren online Workshops mit Professionellen und Ehrenamtlichen durch. Informationen unter: https://www.focusing-tuebingen.de
Bitte legen Sie Schreibpapier und unterschiedliche Stifte bereit: Kuli, Bleistift, Filz- bzw. Buntstifte, Textmarker und falls vorhanden Wachsmalkreiden.
Für den Workshop braucht es keinerlei Vorkenntnisse
 

Status: Anmeldung möglich

Kursnr.: 22-1-06Z09

Wann: Di. 10.5.2022, 19:00 - 21:15 Uhr

Wo: online

Beitrag: 14,00 € (Ermäßigt: 7,00 €)

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