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Freiheit
die freiheitliche Gesellschaft lebt von etwas, was kein Gesetz hervorbringen oder auch nur garantieren kann

Woraus lebt der säkulare Staat, worin findet er die ihn tragende, verbindende Kraft und die inneren Regulierungskräfte der Freiheit, deren er bedarf, nachdem die Bindekraft der Religion, ja selbst des Vernunftgesetzes, für ihn nicht mehr essentiell ist und sein kann? Freies Denken in der offenen Gesellschaft: Das verlangt das große Wagnis, das im Staat, um der Freiheit willen, eingegangen worden ist. Er kann nur bestehen, wenn sich die Freiheit, die er seinen Bürgern gewährt, von innen her, aus der moralischen Substanz des einzelnen, reguliert. Anderseits kann er diese inneren Kräfte nicht von sich aus, das heißt mit den Mitteln des Rechtszwanges und autoritativen Gebots zu garantieren suchen, ohne seine Freiheitlichkeit aufzugeben und – auf säkularisierter Ebene – in jenen Totalitätsanspruch zurückzufallen, aus dem er in den konfessionellen Bürgerkriegen herausgeführt hat. Was tun? Philosophie bietet sich an als demokratieaffine Praxis.

Status: Bitte Kursinfo beachten

Kursnr.: 24-1-03P06

Wann: Do. 13.6.2024, 19:45 - 22:00 Uhr

Wo: keb-Bildungsraum I/II EG

Beitrag: 10,00 €

Hinweis: Kooperation mit dem Logos-Institut

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Info:

Anmeldung bis 1 Woche vor Termin ans Logos-Institut, Telefon 07122-820528, gutknecht@praxis-logos.de; www.praxis-logos.de

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