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Heidegger: Gelassenheit

In der Reihe: Philosophische Blitzlichter

1955 hielt Martin Heidegger in Meßkirch die Festrede „Gelassenheit“, ein Schlüsseltext für das Verständnis seines Spätwerks. Da die Rede an die Meßkircher Bürger gerichtet war, brachte Heidegger seine wegweisenden Fragen besonders klar und verständlich zur Sprache: Wie ist die Stellung des Menschen in der Welt und zur Welt? Wie ist das Verhältnis von Natur und Technik im Atomzeitalter? Können wir eine Haltung des „gleichzeitigen Ja und Nein“ zur Technik einnehmen? Was ist das besinnliche Denken im Unterschied zum vorherrschenden rechnenden Denken? Wie ist in der heutigen Zeit Gelassenheit möglich: die Gelassenheit zu den Dingen und die Offenheit für das Geheimnis? Denn beides gehört zusammen. Heidegger: „Allein - die Gelassenheit zu den Dingen und die Offenheit für das Geheimnis fallen uns niemals von selber zu. Sie sind nichts Zu-fälliges. Beide gedeihen nur aus einem unablässigen herzhaften Denken.“

So funktioniert das philosophische Blitzlicht:
Vorab: Anmelden, Text erhalten und gerne zur Vorbereitung lesen.
Nach Ihrer Anmeldung erhalten Sie auch den Link zu unserer Videokonferenz.
Zum Veranstaltungstermin über den erhaltenen Link der Konferenz beitreten per PC, Tablet oder Smartphone oder auch nur telefonisch.
Nach einem Impuls des Referenten könnt Ihr/können Sie Fragen stellen und mitdiskutieren – oder auch einfach nur zuhören.

Wann:
Dienstag, 25.01.2022, 18:00 Uhr - 19:30 Uhr
Wo:
Nach Ihrer Anmeldung erhalten Sie auch den Link zu unserer Videokonferenz.
Referent/in:
Thomas Gutknecht
Beitrag:
€ 15,-
Anmeldung:
bis 18. 1. 22 ans Bildungswerk

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