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Webinar: Emotionalisierung der Gesellschaft – Anlass zur Sorge?

In der Reihe "Das Sonntagsforum"

Politik wird zunehmend von den Medien inszeniert. Inhalte treten hinter Darstellung und theatralischen Auftritten zurück. Rationalitätskriterien zählen nichts mehr. Damit die Show ein Höchstmaß an Spannung gewinnt, geht es um die Maximierung von Emotionen und Erregungen. Die Stilmittel der Medienberichterstattung lauten: Personalisierung, Emotionalisierung und Dramatisierung. In einer Ereignisdemokratie sucht die Medienöffentlichkeit nach aufregendem Stoff. In der Gesellschaft geht es ruppiger zu, die Menschen erscheinen hektisch beunruhigt und zunehmend gereizt. Was geht bei dieser offenkundigen Emotionalisierung wirklich vor sich? Ist es ein Korrektiv, um die bürokratische und technokratische Abwicklung vieler Vorgänge in der Massengesellschaft auszugleichen, ein Gegenschlag gegen die Entseelung der Welt? Oder besteht wirklich Anlass zur Sorge, dass aus Interessen die Erregungen befeuert wird, etwa um abzulenken und um manipulativ die wohlüberlegte Selbstbestimmung der Menschen auszuhebeln? Kommen wir wenigstens zuzeiten noch zur Besinnung? Bleibt noch Raum für Besonnenheit und Gelassenheit?

Das Sonntagsforum möchte in der Form eines informierenden Vortrags und in einem größeren zeitlichen Rahmen für den Austausch Gespräche und Bildungserlebnisse ermöglichen, die den Menschen mit seinen Lebensfragen in den Mittelpunkt stellen. Die Begegnungen in Sachlichkeit entsprechen dem Anliegen: „Sachen klären – Menschen stärken“.

Wann:
Sonntag, 17.01.2021, 15:30 Uhr - 18:00 Uhr
Wo:
online
Referent/in:
Thomas Gutknecht, Philosoph und Theologe
Hinweis:
in Kooperation mit dem Logos-Institut
Beitrag:
€ 12,- pro Termin,
Anmeldung:
erwünscht bis jeweils Mittwoch vor Termin ans Bildungswerk
Nach der Anmeldung erhalten Sie eienen ZOOM-Link

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