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Lass uns über den Tod reden

Bekannte und Unbekannte sprechen über Verlust und Trauer - Lesung und Gespräch

Wie gehen wir mit dem Verlust und der Trauer um einen wichtigen, geliebten Menschen um? Wie geht das Leben weiter, und wie können wir die Leerstelle, die der Verstorbene hinterlässt, wieder füllen? Uns fehlt eine Kultur des Sterbens und der Trauer. Mit dem Sprechen fängt es an.
„Lass uns über den Tod reden!“ fordert die Autorin Hinterbliebene von Unfall-und Suizidopfern, von verstorbenen Eltern und Ehepartnern, Kindern und Geschwistern auf. Entstanden sind 18 vielschichtige, berührende und sehr persönliche Geschichten: von Schauspieler*innen, Medizinern, Musikern, Juristen, Kabarettisten, einem Bestatter und einer Holocaust-Überlebenden. Ergänzt werden sie um Essays zum Umgang mit Sterben, Tod und Trauer in unserer Gesellschaft.
Das im Frühjahr 2019 erschienene Buch lädt ein, sich mit den Erfahrungen anderer Menschen auseinanderzusetzen, indem es die Perspektive für neue Sichtweisen auf den Tod und die Trauer öffnet. Denn wer sich mit dem Tod beschäftigt, der stellt sich auch die entscheidenden Fragen nach dem Leben.
C. Juliane Vieregge: Autorin, Bloggerin und Online-Journalistin. Studium der evangelischen Theologie, Germanistik und Kunstgeschichte in Tübingen, Münster und Hamburg. Sie veröffentlichte unter Pseudonym zwei Romane und mehrere Kurzgeschichten, u.a. in der Anthologie „Ausgehen“ der Tübinger Poetik-Dozentur. 19. Würth-Literaturpreis (Künzelsau 2008).

Wann:
Mittwoch, 10.04.2019, 19:30 Uhr
Wo:
KEB-Bildungswerk, Schulstraße 28, Reutlingen
Referent/in:
C. Juliane Vieregge, Autorin
Beitrag:
€ 8.- (5.-)
Anmeldung:
bis 3. 4. 19 an Bildungswerk (einfache Anmeldung)

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