Jahresbericht 2018: Ungeschminkte Blicke auf die Gottesfrage in der Gegenwart - Zwei Abende mit unterschiedlichen Perspektiven

Die Evangelische Bildung, die Katholische Erwachsenenbildung und am ersten Abend die Citykirche veranstalteten im Herbst 2018 eine Reihe zur Gottesfrage in der Gegenwart, die auf sehr großes Interesse stieß.
Unter der Fragestellung „Gibt es wirklich einen Gott?“ referierte Prof. Dr. Michael Schramm, Lehrstuhl für Katholische Theologie und Wirtschaftsethik an der Universität Hohenheim, am 11. Oktober über skeptische Anstöße aus der Prozesstheologie: Gott ist zu einem Problem geworden. War Gott in früheren Jahrhunderten noch die ultimative Lösung aller offenen Fragen, so ist er heute selbst ein Streitfall. Ausgehend von dieser Diagnose schaute sich der Referent kritisch in den Naturwissenschaften, der Philosophie und der Theologie um, wie die Wahrheit in Bezug auf „Gott“ aussehen könnte.
„Warum es Gott nicht gibt und er doch ist“ lautete das Thema des zweiten Abends mit Lesung und Vortrag am 15. November. Prof. Dr. Achmat Milad Karimi, Professor für islamische Philosophie an der Universität Münster, gab Einblicke in sein neues Buch, setzte Akzente für den interreligiösen Dialog und verband miteinander unterschiedlichste kulturelle und religiöse Elemente.

 

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