Programm » Weite Horizonte – Gesellschaft & Politik

Ist fair drin, wo fair draufsteht?

Kennzeichnung und Werbung von fair gehandelten Lebensmitteln

Immer mehr Produkte werben damit, fair gehandelt worden zu sein. Doch was genau verbirgt sich hinter dem Begriff und wo liegen die Unterschiede zwischen den einzelnen Siegeln und Marken? Ist wirklich fair drin, wo fair draufsteht? Das Angebot an fair gehandelten Produkten hat sich in den letzten Jahren deutlich erweitert. Mittlerweile führen auch die meisten Supermarktketten faire Produkte – häufig unter einem eigenen Markenlabel. Doch viele Marken und Siegel erschweren die Orientierung auf dem Markt der fair gehandelten Produkte. Die Kriterien sind oft sehr unterschiedlich, beispielsweise schwankt der Anteil der notwendigen fair gehandelten Bestandteile eines Mischproduktes, also eines Lebensmittels mit mehreren Zutaten, deutlich: Zwischen 20 und 50 Prozent muss der Anteil der fair gehandelten Zutaten je nach Handelsorganisation liegen.
Der Vortrag klärt auf, was sich hinter welchen Siegeln verbirgt, wie groß der Anteil an fair gehandelten Produkten bei Mischprodukten sein muss, welche Kennzeichnungsvorschriften es gibt und worauf beim Einkauf zu achten ist, damit schwarze Schafe erkannt werden können und wirklich faire Produkte im Einkaufskorb landen.

Wann:
Dienstag, 06.03.2018, 19:00 Uhr - 20:30 Uhr
Wo:
KEB-Bildungswerk, Schulstraße 28, Reutlingen
Referent/in:
Amelie Wolf, Fach- und Rechtsberaterin in Lebensmittel und Ernährung, Verbraucherzentrale BW, Standort Reutlingen
Beitrag:
€ 6,- (€ 4,-)
Anmeldung:
bis spät. 27. 2. 2018 ans Bildungswerk (einfache Anmeldung)

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